Fortuna Düsseldorf – BTSV Eintracht

Der erste Spieltag dieser Saison führte uns nach Düsseldorf.
Durch den immens hohen Anteil an Stadionverboten und die glorreiche Terminierung des Spiels (immer wieder montags – immer wieder Düsseldorf) reisten wir also geschlossen mit dem Bus an.

Zum Spiel ist zu sagen, dass die Blau-Gelben sich durchaus solide präsentierten: Rückstand aufgeholt, stark herausgespielter Führungstreffer. Am Ende dann aber doch das gerechtfertigte 2:2 Unentschieden.
Im aktiven Block der Düsseldorfer wurde dann während des Spiels mit Spruchbändern auf die auch hier angespannte Situation zwischen Verein und Fanszene aufmerksam gemacht.

Ein freudiges Wiedersehen mit der SEKSV vor den Toren des Grüns und eine feucht-fröhliche Rückfahrt waren der Abschluss vom Beginn einer wohl denkwürdigen Saison.

Für jetzt und gleich – Für ewig und lang!

BTSV Eintracht – Karlsruher SC

Schon Monate vor dem eigentlichem Spieltag begannen die Vorbereitungen für diesen Tag, an dem sich die deutsche Meisterschaft unseres Vereins zum 50sten mal jährte und niemand hätte vorher damit gerechnet, dass es an diesem Spieltag tatsächlich so ein Knistern in der Luft liegen würde.

Mit dem 0:6 in Bielefeld hatte es sich die Mannschaft mit dem direkten Aufstieg zwar schon fast verbaut, aber rechnerisch war noch alles drin – die rote Pest müsste verlieren und wir zeitgleich den bereits abgestiegenen KSC hoch genug abschießen.

So starteten wir früh morgens mit allen weiteren Gruppen der aktiven Fanszene in die Vorbereitungen. Fahnen mussten verteilt, Spruchbänder aufgehangen und Seilkonstruktionen befestigt werden. Pünktlich zum Anpfiff zeigte sich ein sehr stimmiges Bild. In der Nordkurve konnten wir die alten Pappeln bestaunen, die es damals hinter der damaligen Tribüne gab und vor der Südkurve prangte die Meistermannschaft samt Schale. Abgerundet durch Traditions- und Meisterschaftswimpel an den Seiten der Mannschaft. Ein Bild, was dem Andenken an die erfolgreichste Stunde unseres Vereins gerecht wurde.

Abgerundet wurde die Choreo noch dadurch, dass Domi Kumbela während der Durchführung in der zweiten Spielminute zum 1:0 einnetzte. Ein Gänsehaut-Moment für jeden Eintracht-Fan! Der KSC konnte jedoch schon kurze Zeit später wieder ausgleichen. Noch war alles drin! Stimmung zu jeder Zeit auf einem guten Level.

10 Minuten vor Halbzeit trifft Biada zum 2:1, bevor es in die Kabinen ging – bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Kurz nach wieder Anpfiff verbreitete sich der Spielstand aus Sandhausen wie ein Lauffeuer. „Die Roten liegen hinten“ von einem Moment auf den anderen stand das ganze Stadion auf dem Kopf und alle waren sich dieses Momentes bewusst. „Wir können es noch schaffen“. Der zweite Gänsehaut-Moment in diesem Spiel.

Leider sollte dies auch der Letzte bleiben, so dass wir uns jetzt in der Relegation gegen den ungeliebten Nachbarn aus der Autostadt wiedersehen.. Wir sind jedoch noch nicht am Ende..

Wir werden als Eintracht-Fans weiter zusammen rücken und bedingungslos hinter unserer Mannschaft stehen, wie eine gelbe Wand, um den Traum von der ersten Liga weiter zu leben und diesen Plastik-Club aus der Nachbarschaft in die zweite Liga zu schießen!

FÜR BRAUNSCHWEIG!

BTSV Eintracht – 1. FC Union Berlin

Vorletztes Heimspiel der Saison gegen den Tabben 4. aus Berlin (Ost). Der traditionsreiche und fannahe Club mit seinen reisefreudigen Fans muss das Rennen um den Aufstieg noch nicht aufgeben und hat rein rechnerisch auch noch die Chance auf den Aufstieg, mindestens aber den Relegationsplatz.

Diese Tatsache, gepaart mit der Reisefreude der Anhänger aus Köpenick, sorgte dementsprechend für einen vollen Gästebereich. So standen auch im Sitzplatzbereich über 90 Minuten nahezu alle Anhänger der Unioner und konnten ein optisch überzeugendes Bild abliefern.

Für unsere Jungs ging es dabei auf dem Platz vor allem darum, den Anschluss an die direkten Aufstiegsplätze zu behalten und die Roten aus Hannoi auf den 3. Relegationsplatz zu verschieben. Dementsprechend war viel Feuer in der Partie. Nicht zuletzt die kleine Choreo zum Einlaufen sorgte für ordentliche Stimmung im Rund. Diese übertrug sich über weite Strecken auf alle anwesenden Einträchtler, sodass hier eine brachiale Stimmung vorherrschte – einfach Gänsehaut.

Auf dem Platz herrschte über 90 Minuten eine klare Dominanz der Löwen. Die Entschlossenheit zum Sieg war jederzeit spürbar und konnte letztlich auch in drei Punkte umgewandelt werden. Neben Domi Kumbela, der das 3:1 erzielte und somit den Sprung auf den direkten zweiten Aufstiegsplatz sicherte, darf an dieser Stelle unser Kapitän Ken Reichel nicht vergessen werden. So packte er wie bereits in den Spielen gegen Heidenheim und Dresden seinen Hammer aus und konnte mit zwei Distanzschüssen das Runde im Eckigen versenken. Mit nunmehr 7 Treffern ist er der gefährlichste Verteidiger der 2. Liga und zeigt seine persönliche Bestleistung dieser Saison. Weiter so!

Meisterchoreo

Hallo Eintracht-Fans,

die aktuelle Spielzeit läuft auf die heiße Phase zu, und nicht nur diese Tatsache lässt die Vorfreude auf die letzten Spieltage steigen.

Zum letzten Heimspiel und gleichzeitig letzten Match in 16/17 werden wir euch, mittels der geplanten Choreo zum 50 jährigen Bestehen der Deutschen Meisterschaft, mit auf eine kleine Zeitreise entführen.

Jeder der damals dabei Gewesenen wird sich zum Anpfiff wieder wie beim alles entscheidenden Spiel  am 03. Juni ´67 fühlen. Damit dies gelingt sind wir auf die Hilfe aller Eintracht-Fans angewiesen, die am 34. Spieltag die Ränge der Süd- und Nordkurve, sowie der Gegengrade besetzen:

Wir werden unser Stadion vor Beginn der Partie in ein realistisches Bild des Moments hüllen, als die Legenden unserer Meistermannschaft die Schale in den Himmel reckten. Hierzu wird auch ein der 60er Jahre entsprechender Kleidungsstil benötigt. Darum rufen wir jeden Fan der besagten Stadionbereiche dazu auf, den alten Sonntagshut und/oder Schiebermütze aus dem Schrank zu holen und mit zum Spiel zu bringen. Wer keine klassische Kopfbedeckung zur Verfügung hat fragt beim Vater, Onkel oder Opa an, um zum Einlaufen der Mannschaft beim Heimspiel gegen Karlsruhe seinen persönlichen Teil zum Gelingen der Choreografie beizutragen.

Weitere Infos folgen am Spieltag über Flyer und Durchsagen. Danke für eure Mithilfe!

Aktive Fanszene BTSV Eintracht – 50 Jahre Jubel um die Salatschüssel!

heim-ksc

TSV 1860 München – BTSV Eintracht

Sonntags zum Löwenduell nach München. Normalerweise kein sonderlich beliebtes Auswärtsspiel, dennoch machten sich an dieses Mal viele Eintracht-Fans auf den weiten Weg in die bayrische Landeshauptstadt, um die nächsten 3 Punkte einzufahren. Das lag zum einen daran, dass der Verein neun kostenlose Fanbusse organisierte, zum anderen war Montag aufgrund des Maifeiertags frei.

Auf dem Platz machte – wie schon gegen Bochum – Christoffer Nyman den Unterschied und netzte in der 55. Minute zum glücklichen Auswärtssieg ein. Spielerisch sicherlich kein Leckerbissen für den blau-gelben Anhang, aber dennoch erfolgreich und das ist es ja, was wir wollen! Trotz der erfolgreichen letzten Wochen kommt weiterhin keine richtige Aufstiegsstimmung auf, von Euphorie gar nicht zu sprechen. Vermutlich sind immer noch viele von der Derbyniederlage genervt.

Nun gilt es im nächsten Heimspiel die Eisernen aus Berlin auf Distanz zu halten und somit den nächsten großen Schritt in Richtung 1. Liga zu machen!

BTSV Eintracht – VfL Bochum

Diesen Sonntag gastierte die Elf aus Bochum in einem der letzten wahren Kurven in der ersten und zweiten Bundesliga. Zunächst jedoch zwei Dinge:

1. Endlich hat sich der Verein einsichtig gezeigt, sodass in Punkto Einlasssituation eine Einigung gefunden werden konnte, die für alle Beteiligten akzeptabel ist und beweist, dass gezielte Aktionen, über die man seinen Unmut zeigt, durchaus etwas bringen können.

2. Es kann nicht sein, dass das Spiel der Spiele für Fans und Spieler, das so viel für Stadt und Verein bedeutet, mit solch einer schwachen Einstellung ablaufen kann. Es bleibt unbegreiflich, wie man bei einem Derby mit solch einer offensichtlichen Unlust auf dem Platz stehen kann. Von einem kämpferischen und selbstbewussten Auftritt kann in keinem Fall die Rede sein. So darf man nicht auflaufen, wenn man Braunschweig auf eine hinnehmbare Art und Weise vertreten möchte.

Entsprechend zwiespältig war die Stimmung vor der heutigen Begegnung gegen den Vfl Bochum. So scheint es bei einem großen Teil der Braunschweiger Anhänger gar nicht mehr präsent zu sein, dass das Derby verloren und damit der worst-case eingetreten ist. Man darf auch mal sauer über eine erbrachte Leistung sein und das nach außen tragen. In diesem Fall gibt es für den Verfasser keine zwei Meinungen. Natürlich steht man in der Liga gut da, das alles ist aber nichts wert, wenn man beim wichtigsten Spiel eine solche Leistung abliefert.

Zumindest scheint die teilweise geäußerte Kritik gewirkt zu haben, so zeigten die Löwen auf dem Platz von Anfang an Präsenz und hat das Zepter an sich gerissen. Leider wurden wieder Großchancen liegen gelassen, dies rächte sich jedoch nicht – zum Glück. So konnte mit einem hervorragend herausgespielten Ball das 1:0 durch Nyman erzielt werden. Nach einem mehr als dämlichen Foul durch Bochums Keeper gibt es einen berechtigten Elfmeter, der von Nyman geschossen wurde. Auch wenn der Ball im Nachgang eingenetzt werden konnte, muss man sich fragen, wie ein Stürmer einen solchen Ball treten kann. Langsam und flach in die Mitte, also bitte!
Nunja, genug der Kritik. Die drei Punkte konnte eingesackt werden und auf Grund des besseren Torverhältnisses platziert man sich auf dem verdienten 2. Platz der Liga vor den Roten von der Leine!

Nun heißt es Nerven beweisen und die letzten Spiele rocken!
Alles für den Aufstieg!

BTSV Eintracht – SG Dynamo Dresden

Flutlichtspiel mit Dynamo Dresden zu Gast, quasi eine Garantie für ein spannendes Spiel, weiß man doch auch um die Reisefreude der Anhänger um Dynamo.
Zunächst kam es jedoch wieder mal zu Staubildung vor dem Eingang an der Südkurve. Nach wie vor weigert sich der Verein uns eine freie Eingangswahl zu überlassen, sollen wir doch den vorgesehenen und unverhältnismäßig abgesicherten Materialeingang nutzen. Auch dieses Mal weigerten sich Verein und Ordnungsdienst uns gewähren zu lassen, sodass das Stadion wieder ohne Material betreten wurde. Entsprechend war während des Spiels kein farbenfroher Neuner zu sehen.

Dresden wie erwartet mit einem Großaufgebot an Gästefans, die optisch in jedem Fall überzeugen konnten und auch noch für eine kleine lichterfrohe Einlage sorgten. Auch akustisch konnten die Jungs aus Elbflorenz 2 bis 3 Mal auf sich aufmerksam machen.
Auch wir konnten dabei akustische Akzente setzen und die Mannschaft über weite Strecken zufriedenstellend unterstützen.

Auf dem Platz war es eine weitestgehend ausgeglichene Partie, die in der ersten Hälfte jeweils nur eine Chance und Torschuss umfasste. In der zweiten Hälfte gewann das Spiel dann mehr an Dynamik und die Spieler wurden bissiger. Insgesamt konnten die Löwen die bessere Leistung auf dem Platz abliefern, sodass Eintracht leider auch die ein oder andere Großchance liegen ließ. Letztlich konnte unser Kapitän Ken Reichel wie im letzten Heimspiel einen brachialen Kracher auspacken, sodass er vom 16er aus den Ball mit voller Kraft auf das Dresdener Tor ballert und letztlich im Tor versenkt.

Alles in allem also ein verdienter Sieg für die Braunschweiger in den blau und gelbe Trikots. Drei wichtige Punkte auf dem Weg in die 1. Liga!