Union Berlin – BTSV Eintracht

Dank Vollsperrung und stundenlangem Stau, war es einem Großteil der Blau-Gelben nicht möglich, das Spiel zu besuchen.

BTSV Eintracht – SV Sandhausen

Am Sonntag stand der Heimspieltag gegen den SV Sandhausen auf dem Plan. Keine großen Erwartungen – bestätigt durch den so gut wie leeren, faden Gästeblock.

Spielerisch konnte die Partie nicht wirklich mit ansehnlichem Fußball glänzen. So gaben unsere Löwen zum dritten Mal in dieser Saison eine Führung kurz vor Ende aus der Hand – 1:1 Endstand.

Erfreulicher war hingegen der anhaltende Protest gegen DFB und Konsorten, der diesmal mit einer kleinen Choreo im Neuner zum Ausdruck gebracht wurde:
Unter dem Motto „Unser Problem mit Euch: Korruption“ wurden Geldscheine mit „Scheiß DFB – Gegen den modernen Fußball“ -Beschriftung erst geschwenkt und später in die Luft geworfen. Zudem gab es Pappfiguren, welche sich mit der umstrittenen Vergabe der WM 2006 auseinander setzten.

Das Resultat bleibt: Fußball-Mafia DFB!

1. FC Kaiserslautern – BTSV Eintracht

Das dritte von nunmehr vier Saisonspielen, welches auf einem Tag innerhalb der Woche terminiert war.
Aufgrund der knapp 450km langen Strecke und der Tatsache, dass der Großteil gezwungen war, quasi direkt vom Arbeitsplatz anzureisen, fuhren wir mit Neunern und Autos Richtung Betze.
Dort angekommen, ging es dann auch relativ rasch in den Block und wie auch die letzten Spiele, wurde sich geschlossen hinter der ‚Ultras‘ – Zaunfahne positioniert.

In der Westkurve des FCK wurde zu Beginn mit zahlreichen Spruchbändern und der bereits bekannten ‚We don’t like Mondays‘ – Zaunfahne gegen die Ansetzung von Spielen unter der Woche protestiert.

Das Spiel bot außer einem wirklich starkem Führungstreffer leider keine richtige Befriedigung. So musste man sich am Ende mit einem fast schon glücklichen 1:1 abfinden.

Auf der Rückfahrt hieß es dann Schlaf aufholen für die einen, durchmachen für die anderen – Fuck Mondays!

 

BTSV Eintracht – FC Erzgebirge Aue

Auf einen Freitagabend gegen Aue und somit gegen den Tabellenletzten – klingt machbar, jedoch sollte sich unsere Eintracht wieder einmal sehr schwer tun, so dass am Ende des Tages ein enttäuschendes 1:1 auf der Anzeigentafel zu sehen war.

Zu Spielbeginn zeigte man neben einem „FICK DICH DFB“ in Heim- und Gästebereich, noch ein paar Spruchbänder unter dem Motto „Unser Problem mit Euch“:
– Chinas U20
– Anstoßzeiten
– Eure Sportgerichtsbarkeit
– Eingeschränkte Kartenkontingente
– Relegationsspiele
– Eure hässlichen Fressen
– Fussball als Event
– Stadionverbote auf Verdacht
– Zuschauerteilausschlüsse
– Mediale Hetzkampagnen
– Korrupte Funktionäre

Nach dem Spiel ließen wir den Abend noch in kleinerem Kreise gemeinsam ausklingen.

 

DFB-Pokal: Holstein Kiel – BTSV Eintracht

Mit dem Bus machte sich die aktive FanSzene am frühen Nachmittag auf den Weg nach Kiel zur ersten Runde des DFB-Pokals. Für unsere Mannschaft scheinbar ein traditionell bedingt schwieriges Los gegen einen Zweitliga-Aufsteiger, jedoch rechnete man sich trotz der vergangenen Jahre auf der Hinfahrt noch gute Chance aus.

In Kiel angekommen wunderte man sich über das enorme Aufgebot an Polizei, welche sogar einen Wasserwerfer aufgefahren hatten. Unverständlich bei einem Spiel, dass keinerlei Brisanz bietet und medial aufgebauscht werden kann sowie zusätzlich die Staatskasse belastet.

Die Hoffnung auf ein „Weiterkommen“ schwand nach Spielbeginn jedoch recht schnell. Einziger Lichtblick war das 0:1 für unsere Blau-Gelben zu Beginn der zweiten HZ. Kiel wusste dies jedoch innerhalb von 6 Minuten zu einem 2:1 zu drehen, was auch das Endergebnis darstellen sollte.

Nach Spielende machte man sich, für Braunschweiger Verhältnisse doch ungewöhnlich deutlich Luft, als die Mannschaft sich für unsere Untersützung bedanken wollte und abgewiesen wurde. Es ist eben entscheidend, wie man verliert und wir hatten nicht das Gefühl, dass unsere Löwen genug Biss hatten um das Spiel um jeden Preis auch nach Hause bringen zu wollen. So erwartet uns der Pokalsieg dann doch erst 2019.

Anschließend wurde abseits des Gästeparkplatzes noch einige Zeit mit der in dieser Saison ungewöhnlich großen Sektion Stadionverbot gefeiert. Wenn es sonst nichts zu feiern gibt, feiern wir uns halt selber und zeigen, dass Braunschweig auch in schwierigen Situationen fest zusammen steht.

BTSV Eintracht – 1. FC Heidenheim

Erstes Heimspiel der Saison und außerdem auch die erste Blocksperre in Braunschweig, welche aus dem jüngsten DFB-Urteil resultierte. Daher traf sich die aktive Braunschweiger FanSzene bereits morgens für einen alternativen Plan, den Tempel trotz der willkürlichen Sportgerichtsbarkeit des DFB zu entern. Über verschiedenste Wege gelangten anschließend, ungeachtet der Welle an Stadionverboten, ca. 80 Ultras in den Sitzplatzbereich des Gästeblockes. Die gesamten 90 Minuten waren von gegenseitigem Respekt geprägt, um diese Kollektivstrafe ad absurdum zu führen. Gemeinsam haben wir ein sehr positives Zeichen gesetzt und wir glauben: Ein anderer Fußball ist möglich und vorallem nötig!

In den Farben getrennt, in der Sache vereint!

Fortuna Düsseldorf – BTSV Eintracht

Der erste Spieltag dieser Saison führte uns nach Düsseldorf.
Durch den immens hohen Anteil an Stadionverboten und die glorreiche Terminierung des Spiels (immer wieder montags – immer wieder Düsseldorf) reisten wir also geschlossen mit dem Bus an.

Zum Spiel ist zu sagen, dass die Blau-Gelben sich durchaus solide präsentierten: Rückstand aufgeholt, stark herausgespielter Führungstreffer. Am Ende dann aber doch das gerechtfertigte 2:2 Unentschieden.
Im aktiven Block der Düsseldorfer wurde dann während des Spiels mit Spruchbändern auf die auch hier angespannte Situation zwischen Verein und Fanszene aufmerksam gemacht.

Ein freudiges Wiedersehen mit der SEKSV vor den Toren des Grüns und eine feucht-fröhliche Rückfahrt waren der Abschluss vom Beginn einer wohl denkwürdigen Saison.

Für jetzt und gleich – Für ewig und lang!

BTSV Eintracht – Karlsruher SC

Schon Monate vor dem eigentlichem Spieltag begannen die Vorbereitungen für diesen Tag, an dem sich die deutsche Meisterschaft unseres Vereins zum 50sten mal jährte und niemand hätte vorher damit gerechnet, dass es an diesem Spieltag tatsächlich so ein Knistern in der Luft liegen würde.

Mit dem 0:6 in Bielefeld hatte es sich die Mannschaft mit dem direkten Aufstieg zwar schon fast verbaut, aber rechnerisch war noch alles drin – die rote Pest müsste verlieren und wir zeitgleich den bereits abgestiegenen KSC hoch genug abschießen.

So starteten wir früh morgens mit allen weiteren Gruppen der aktiven Fanszene in die Vorbereitungen. Fahnen mussten verteilt, Spruchbänder aufgehangen und Seilkonstruktionen befestigt werden. Pünktlich zum Anpfiff zeigte sich ein sehr stimmiges Bild. In der Nordkurve konnten wir die alten Pappeln bestaunen, die es damals hinter der damaligen Tribüne gab und vor der Südkurve prangte die Meistermannschaft samt Schale. Abgerundet durch Traditions- und Meisterschaftswimpel an den Seiten der Mannschaft. Ein Bild, was dem Andenken an die erfolgreichste Stunde unseres Vereins gerecht wurde.

Abgerundet wurde die Choreo noch dadurch, dass Domi Kumbela während der Durchführung in der zweiten Spielminute zum 1:0 einnetzte. Ein Gänsehaut-Moment für jeden Eintracht-Fan! Der KSC konnte jedoch schon kurze Zeit später wieder ausgleichen. Noch war alles drin! Stimmung zu jeder Zeit auf einem guten Level.

10 Minuten vor Halbzeit trifft Biada zum 2:1, bevor es in die Kabinen ging – bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Kurz nach wieder Anpfiff verbreitete sich der Spielstand aus Sandhausen wie ein Lauffeuer. „Die Roten liegen hinten“ von einem Moment auf den anderen stand das ganze Stadion auf dem Kopf und alle waren sich dieses Momentes bewusst. „Wir können es noch schaffen“. Der zweite Gänsehaut-Moment in diesem Spiel.

Leider sollte dies auch der Letzte bleiben, so dass wir uns jetzt in der Relegation gegen den ungeliebten Nachbarn aus der Autostadt wiedersehen.. Wir sind jedoch noch nicht am Ende..

Wir werden als Eintracht-Fans weiter zusammen rücken und bedingungslos hinter unserer Mannschaft stehen, wie eine gelbe Wand, um den Traum von der ersten Liga weiter zu leben und diesen Plastik-Club aus der Nachbarschaft in die zweite Liga zu schießen!

FÜR BRAUNSCHWEIG!