SV Meppen – BTSV Eintracht

Am 10.Spieltag waren wir zu Gast in Meppen. Nach recht ruhiger Ausreise über die Schienen, fand man sich mit ca. 1300 Fans aus der Löwenstadt im neuen Gästeblock ein. Passend zum Moorbrand gab’s eine Pyroshow mit ca. 15 Fackeln zu sehen, die unter dem Motto ‚WE WAN’T MORE… MOOR FIRE‘ stand.

Der gut gefüllten Gästeblock war dementsprechend gut aufgelegt. Auf dem Rasen wiederum das gewohnte Bild. Zur Halbzeit lag man vollkommen verdient bereits 2:0 beim Schlusslicht zurück und auch in Halbzeit 2 war keine Besserung in Sicht. Wieder mal ein Einsatz ohne Kampf, Leidenschaft und Wille. Folgerichtig wurde der Support nach dem 4:0 eingestellt, und der Block in der 80.Minute verlassen.

Am Ende des Tages stand eine verdiente 4:2- Niederlage zu Buche.

BTSV Eintracht – 1. FC Kaiserslautern

Englische Woche – Das bedeutete für die Meisten mal wieder früher den Stift fallen lassen und pünktlich gen Stadion pilgern.

An diesem Spieltag galt es zu informieren und ein deutliches Zeichen in Richtung des DFB’s und Konsorten zu senden. 20 Minuten stiller Protest gegen Korruption, Geldgier und die verhurten Funktionäre!
Ihr werdet von uns hören – Oder auch nicht!

Auch die Gäste aus Lautern beteiligten sich an der Aktion und legten im Anschluss einen passablen Auftritt hin.

Das was auf dem Platz passierte war (abermals) eine absolute Frecheit.

FC Würzburger Kickers – BTSV Eintracht

Samstag Mittag in Würzburg- was kann’s schöneres geben.

Angesichts der anderen Spieltagsansetzungen ein durchaus interessanter Spieltag.

Dementsprechend übertrieben war auch das Bullenaufgebot am Bahnhof. Egal wo hin das Auge blickte, nur Kameras und Behelmte. Hässlich willkommen in Bayern – NONPOG!

Angekommen im Gästeblock legte man einen eher durchwachsenen Auftritt hin. Doch trotz alledem schaffte es die Eintracht einen Punkt zu entführen. Genug Chancen auf 3 Punkte gab es auf beiden Seiten.

Mund abwischen und weiter machen.

BTSV Eintracht – FC Carl Zeiss Jena

Das nächste Heimspiel an einem Freitagabend: Braunschweig empfängt Jena.

Nach den Flauten der letzten Spieltage eine wohl eher mit Bedenken untermalte Partie, in der die Mannschaft trotzdem über die vollen 90 Minuten auf lautstarke Unterstützung der Kurve zählen konnte!
Man sollte vielleicht meinen, dass allein diese Gegebenheit den Jungs einiges an Ansporn geben müsste – Trotz allem sah man überwiegend Geplänkel und Hilflosigkeit auf dem Platz.

Über die ersten 3 Zähler kann man also froh sein, wir erwarten jedoch, dass die Ernsthaftigkeit der momentanen Situation wahrgenommen wird und JEDER ALLES dafür gibt, dass Braunschweig aufsteht und wieder an die Zeiten Gerwiens anknüpft.

SpVgg Unterhaching – BTSV Eintracht

Gut 1200 Kilometer haben die 500 mitgereisten Löwen hinter sich gebracht um den BTSV auswärts zu unterstützen. Aufgrund akuter Verkehrsbehinderungen rund um München wurde der Gästeblock erst mit Anpfiff geentert.
Bereits nach 15 Minuten lief die Eintracht in einen Konter nach einer eigenen (!) Ecke. 0:1.
Was dann geboten wurde kann durchaus als Arbeitsverweigerung betitelt werden. Weder Kampf, noch Wille und Einsatz waren zu erkennen. Eine absolute Frecheit.
Folgerichtig fing man sich noch 2 weitere Gegentore. Nun stand man wortwörtlich im Regen, denn auch das Wetter spielte nicht wirklich mit.
Die letzten 30 Minuten der Partie, ausgenommen die 67. Minute, wurde deshalb auf organisierten Support verzichtet.
Mit der roten Laterne im Gepäck ging es wieder zurück in die Löwenstadt.
Nun heißt es Reaktion zeigen. Beim Heimspiel gegen Jena gibt’s direkt Möglickeit dazu.

20 Minuten stiller Protest

,,Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.‘‘

So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten ,,runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.

Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem 9. Spieltag, um.

In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Über die genaue Ausgestaltung des Protests werden die jeweiligen Fanszenen informieren. Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!

Die Fanszenen Deutschlands im September 2018

PS: Wir werden am Spieltag einen Informationsflyer an den Stadioneingängen (insbesondere in der Südkurve) verteilen und die Mannschaft entsprechend informieren.

Rückblick Rückrunde 17/18

Seid gegrüßt Löwen,

wir blicken auf eine folgenschwere und niederschmetternde Saison zurück, die uns viele Nerven gekostet hat. Das Tief der Gefühle war allerspätestens mit dem besiegelten Abstieg und Torstens Abschied nach Beendigung der Rückrunde erreicht. Nichtsdestotrotz haben wir vor allem innerhalb der aktiven Fanszene einen enormen Zusammenhalt bewiesen, um stets zusammen nach Vorne zu schreiten.
Man denke hierbei an das alljährliche Turnier für den guten Zweck, den Kampf mit unserem Freund Tristan und unzählige Erlebnisse in Gemeinschaft, die uns immer wieder vor Augen führen, dass wir selbst bestimmen wie erfolgreich eine Saison trotz aller Widrigkeiten ist.

Wir laden euch ein gemeinsam die Rückrunde der vergangenen Saison Revue passieren zu lassen und einen emotionsvollen Abend bei anschließender Feier mit Speis und Trank zu verbringen.

Unter’m Strich sind 50 Minuten Film im Kasten und werden am Samstag den 15. September für euch um 20 Uhr abgespult. Die Pforten des FanHauses öffnen um 19 Uhr gegen einen Eintritt von 2€ +

freiwilliger Spende.

Alle Tageseinnahmen werden dem BLAU GELBE HILFE e.V. gespendet, also freut euch auf eine
gemeinsame Hopphei und kommt zahlreich!

ULTRA’SZENE – BTSV EINTRACHT 1895

DFB-Pokal: BTSV Eintracht – Hertha BSC

Pokalspielatmosphäre, Flutlicht und Siegeswillen, das einzige was diesem Spieltag einen Dämpfer verpasste, war wohl die verhasste Spielansetzung auf einen Montagabend.
Für die Arbeiterfraktion nur knapp machbar, traf man sich also des späteren Nachmittags am FanHaus. Viel Zeit für Feierabendbier und Spieltagsrituale gabs nicht, sollte doch auch noch das vorbereitete Spruchband, welches zur Demo gegen das neue Polizeigesetzt aufrief, angebracht werden. So zog man also fast übergangslos in die heiligen Hallen.

Die passenden Worte (und Taten) fanden die Harlekins durch ihr ‚Montagsspiele abfackeln‘ – Intro, welches durch gut verteilte Fackeln den Stehbereich der Gäste ausfüllte und wohl die Meinung vieler wiederspiegelt.

Braunschweig zeigte sich von Beginn an mutig und kam der alten Dame ordentlich in die Quere. Ein durchaus ausgeglichenes Duell, mit wenig Klassenunterschieden. Kurz vor der Pause sollte dann aber doch Hertha das glücklichere Händchen beweisen: Durch einen Sonntagsschuss, den man so wohl nur einmal in 10 Jahren verwandelt, gingen die Gäste in Führung.
Eintracht zeigte sich hierdurch allerdings erstaunlich wenig beeindruckt und kam weiterhin kampffreudig aus den Katakomben.
Im Block stieg die Anspannung mit dem Ticken der Uhr. Dann sollte es tatsächlich klingeln – und zwar im Kasten der Berliner! Ausgleich, Ausrasten, Fresse ziehen – war man auf den Rängen noch voller Emotionen, fiel auf dem Platz quasi im direkten Gegenzug die erneute Führung. Erschreckend schnell glitten die letzten Minuten dahin und so sollte man letztendlich gedämpft aus dem Rennen scheiden.

Mund abwischen und Sonntag ligamäßig durchstarten, Braunschweig!