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Rückblick Rückrunde 18/19

Das Gefühl der Erleichterung überwog in der Eintracht-Familie, als die vergangene Halbserie endlich ihr Ende fand. Gerade nochmal den sportlichen und finanziellen Totalschaden des BTSV abgewandt, werden viele die letzte Saison wohl schon mehr verdrängt als in guter Erinnerung haben…

Neben dem Klassenerhalt können wir nun auch dem Rückblick, der letzten Rückrunde 18/19, das Prädikat „geschafft“ anhängen. Geschafft im Sinne von fertig, aber auch geschafft von unzähligen Stunden vor Kamera und Bildschirm, um den Streifen servierfertig für euch zu rendern.

Am Samstag des 31. Augusts 2019 lädt die ULTRÀ-SZENE erneut zum gemeinsamen Filmerlebnis und verspricht wieder einen guten Schinken aus der Keule geschnitten zu haben! 60 Minuten beleuchten den Zeitraum von Dezember bis Mai, vor und hinter den Kulissen. Aufmachung und Schnitt sind durch weiteren Zuwachs nochmals verbessert worden und auch in Sachen Lokalität wurde gewerkelt, um euch mit einem Highlight zu überraschen. So gestatten Euch diesmal 2 Euro + Spende ab 18 Uhr Einlass am Südkurven-Eingang im Eintracht-Stadion. Bis zum Filmbeginn um 20 Uhr bleibt Zeit sich seinen Platz zu sichern und sich gemeinsam auf den Abend einzustimmen. Feuchte und warme Verpflegung werden die Stimmung beflügeln, während die Preise für Speis und Trank im Keller bleiben.

Der Gewinn des Abends geht dieses Mal nicht an die „Blau-Gelbe Hilfe“, sondern unterstützt zu 100% die 125-Jahres Choreografie. />Alle Unentschlossenen sollten sich aufgrund der begrenzten Kapazität also schnell entscheiden oder einfach einen Ruck geben. Denn Aufgrund der hohen Besucher- Nachfrage der letzten Veranstaltungen haben wieder alle Entschlossenen, bereits zum nächsten Heimspiel, die Möglichkeit sich am Stand der ULTRÀ-SZENE Ihre Eintrittskarte zu sichern.

Alle anderen erwarten wir hoffentlich noch rechtzeitig zum 31. August, solange der Vorrat reicht…

ULTRÀ-SZENE – BTSV EINTRACHT 1895

1. FC Kaiserslautern – BTSV Eintracht

Zum gefühlt X-ten mal ging es in die Pfalz, aufn Betze. Zur Verwunderung vieler fiel das Spiel dieses mal auf einen Sonntag, war es in der Vergangenheit regelmäßig in der Woche.
So machten sich einige Busse, 9er und Autos auf den Weg gen Kaiserslautern. Auf dem Rasen fand die Eintracht schwer ins Spiel. Zwar stand die Defensive recht sicher, im Spiel nach vorne fehlte allerdings die letzte Entschlossenheit.
So ging es torlos in die Halbzeit. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Allerdings drehten die Jungs nochmal auf und schenkten den Pfälzern in 8 Minuten drei Hütten ein. Nicht gut gespielt, aber 3:0 auf dem Betzenberg gewonnen. Schöner Sonntag!

Neue Saison, neuer Präsident – alte Probleme!

Als am 16.08. in München der Pfiff ertönte, begann auch für die letzten Vereine die neue Spielzeit 2019/2020. Die Vorfreude, die hunderttausende Fans in ganz Deutschland auf die wichtigste Nebensache der Welt haben, teilen auch wir. Diese Vorfreude wird jedoch wie jedes Jahr von denselben Problemen getrübt.
In der dritten Liga begann die Saison gleich mit einem Montagsspiel, einem Übel, welches aufgrund massiver Proteste in den oberen beiden Ligen zurückgedrängt werden konnte. Aber auch dort erinnert der „Spieltag“ eher an einen Kongressplan mit verschiedenen Veranstaltungen und ist nach wie vor Lichtjahre von unserem Ideal entfernt.
An den Gästeeingängen wird es trotz Pilotphase wieder zu sinnlosen Diskussionen mit Konfliktpotential kommen, die sich mit der Länge von Plastikstäben und dem Durchmesser von Stoff beschäftigen. Heimfans sehen sich teilweise, wie in München, gleich einem Komplettkörperscan gegenüber, der aufgrund immer funktionierender Terrorhysterie zu noch mehr Überwachung und dem „gläsernen Fan“ führt.
Aber besser, solche Diskussionen überhaupt führen zu können, als mit Stadionverbot – und darauf häufig folgendem Betretungsverbot – gar nicht ins Stadion oder in die Nähe zu können. Und dass nur, weil die Polizei einen Verdacht gegen einen hat.
Im Block angekommen ist man konfrontiert von Überwachungskameras, die haargenau aufzeichnen können, ob es nicht irgendein vermeintliches Fehlverhalten gibt, welches zwar null Einfluss auf das Spielgeschehen hat, aber dennoch mit horrenden Summen gegenüber den Vereinen geahndet werden kann. Diese dürfen ihre Rechnungen dann fröhlich weitergeben und aufgrund einer fragwürdigen Paralleljustiz im schlimmsten Fall Privatinsolvenz anmelden
Und all diesen Problemen zum Trotz, wird mit vermutlich großem Brimborium am 20./21.08.2019 zunächst ein neues DFL-Präsidium gewählt, was zukunftsweisend für so wichtige Themen wie 50+1, den Videobeweis oder die Anstoßzeiten ist, ehe am 27.09.2019 der neue Präsident des DFB gewählt werden soll.
Wer auch immer diese Funktionen bekleiden wird – ihre Aufgaben sind aus unserer Sicht klar. Um auf die gegenwärtigen Probleme, mit denen Fußballfans in ganz Deutschland konfrontiert sind, erneut hinzuweisen und den neuen Verantwortlichen gleich ihre ersten Hausaufgaben mit auf den Weg zu geben, geben wir ihnen , teilweise erneut, hiermit unsere Positionspapiere an die Hand.
Es muss sich etwas ändern im deutschen Fußball, wenn dieser sich nicht noch weiter von der Basis entfernen will. Was zu ändern ist, ist aus unserer Sicht klar.

Die Gesichter mögen wechseln – die Probleme leider nicht!

Die Fanszenen Deutschlands, im August 2019

BTSV Eintracht – MSV Duisburg

Nach einem sehr gelungenen Start sollte gegen Duisburg nachgelegt werden. Auch wenn der Gästetrainer über 10 Jahre eine Braunschweiger Ära prägte, sollten heute keine Geschenke verteilt werden.
Allerdings lief von Beginn an nicht viel zusammen bei unseren Jungs auf dem Rasen und auch die Stimmung konnte an diesem Tag selten ein ordentliches Niveau erreichen. Am Ende stand eine klare Niederlage zu Buche und wohl schon am vierten Spieltag das dümmste Eigentor der gesamten Saison. Den Duisburgern kann man, vor allem optisch, einen ordentlichen Auftritt bescheinigen.

FC Carl Zeiss Jena – BTSV Eintracht

Unter der Woche in Jena. Es gibt durchaus angenehmere und attraktivere Spiele als dieses.
Trotz der fanunfreundlichen Anstoßzeit, war der Gästeblock prall gefüllt. Und scheinbar waren alle blau und gelben Schlachtenbummler gewillt, die Löwen zum dritten Sieg im dritten Spiel zu schreien. Über die gesamten 90 Minuten ein starker Auftritt!
Und auch auf dem Rasen lief es wirklich gut. Die Löwen dominierten die Jenenser in der erste Halbzeit eindeutig. Lediglich das ein oder andere Tor mehr hätte dabei durchaus rausspringen müssen.
Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren zu der ein oder anderen Gelegenheit. Ein Konter kurz vor Schluss machte aber alles klar, und ließ den Block nochmal richtig ausrasten.
Am Ende des Tages stand ein völlig verdienter 2:0 Auswärtssieg zu buche. 9 Punkte nach 3 Spielen. Kann man mal machen…

BTSV Eintracht – 1860 München

Bereits am frühen Vormittag traf sich die blau gelbe Fangemeinde in der Stadt um anschließend zum ersten Heimspiel der Saison lautstark Richtung Tempel zu marschieren.
Von Anfang an entwickelte sich ein sehr hitziges Spiel mit vielen Fouls und Rudelbildungen. Dem „Münchner Lama“ aus der Vorsaison wurde auf dem Platz und von den Rängen bei jeder Aktion gezeigt, dass er hier nicht willkommen ist. Spielerisch lief heute wenig bei der Eintracht, aber der Kampf stimmte und so konnten am Ende die nächsten drei Punkte eingesackt werden. Auch auf den Rängen wusste man mit zunehmender Spielzeit mehr zu überzeugen, während die Münchner nicht an vergangene Auftritte anknüpfen konnten.

1. FC Magdeburg – BTSV Eintracht

Endlich gings wieder los. Und gleich ein Kracher zum Start: Die Eintracht zu Gast im Heinz-Krügel-Stadion in Magdeburg.
Aufgrund einiger Kontakte in die Landeshauptstadt war ein eher ruhiger Spieltag vorprogrammiert.
Zu Fuß ging es vom Hauptbahnhof quer durch die Stadt in Richtung Gästeblock, in diesem positionierte man sich ausnahmsweise im Sitzplatzbereich. Auch hier nochmal ein Dank an alle Eintracht-Fans!
Gewohnt stimmgewaltig präsentierten sich die Fans vom FCM. Doch auch die mitgereisten Löwen wussten durchaus zu gefallen und peitschten die Mannschaft nach vorn.
Auf dem Platz erwischte Eintracht einen starken Start. Bereits früh im Spiel markierte Kobylanksi mit seinem Premierentreffer das 1:0. Wieder Kobylanksi und Bär legten nach, so dass es zur Pause bereits 3:1 für uns stand.
In einem Kampfbetonten Spiel konnten wir einen verdienten 4:2-Auswärtssieg einfahren. Ein durchaus gelungener Start in die neue Saison.

BTSV Eintracht – FC Energie Cottbus

Endspiel im Tempel. Im Vergleich zu den anderen Teams aus dem Keller, hatten wir vor dem Spieltag noch die „beste“ Ausgangslage im Kampf um den Ligaverbleib.
In Block 10 feierten ‚The Wanderers‘ ihr 20-jähriges bestehen und leiteten die Partie mit einer Choreo ein. Herzlichen Glückwunsch!
Auch die Gäste hatten eine Choreo im Gepäck und tauchten beide Blöcke im Gästebereich Rot und Weiß. Akustisch fiel der Gästeblock nicht besonders auf. Anders als die Südkurve! Fast über das gesamte Spiel peitschen lautstarke Gesänge, teilweise getragen durch das ganze Stadion, die Jungs nach vorne.
Im ersten Durchgang dominierte Eintracht, ohne sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Dennoch ging es mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit. Der wieder einmal nervenstarke Pfitze verwandelte einen Elfmeter souverän zur viel umjubelten Führung.
Im zweiten Durchgang spielte fast nur noch Cottbus und glich in Minute 57 aus. Nun half nur noch Nägel kauen, hoffen und bangen. Cottbus startete Angriff um Angriff. Doch das 1:1 wurde über die Zeit gerettet.
Somit steht nach starker Rückrunde der hauchdünn Klassenerhalt, dank einem Tor, zu buche.
Das ausgegebene Saisonziel wurde jedoch deutlich verfehlt!
Nun gilt es sich von der nervenaufreibenden Serie zu erholen und nächste Saison wieder anzugreifen.

Hallescher FC – BTSV Eintracht

Vorletzter Spieltag, auswärts in Halle, erste Chance den Klassenerhalt klar zu machen.

Mit dem Zug ging es gen Sachsen-Anhalt, Dauerregen und ein enormes Bullenaufgebot begleiteten uns zu Fuß Richtung Stadion. Die Einlasskontrollen wie gewohnt unterirdisch und so konnten die letzten Fans erst Mitte der ersten Halbzeit die Tore passieren. Zu sehen gab es heute schwere Kost von beiden Seiten, am Ende wäre ein Unentschieden wohl verdient gewesen. Trotz der Führung und der verblieben Aufstiegschance kam von der Heimseite reichlich wenig bis gar nichts. Der ausverkaufte Gästeblock wusste optisch und akkustisch phasenweise sehr zu gefallen, die angespannte Situation durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen war allerdings deutlich spürbar.
Also kommt es nun doch am nächsten Samstag gegen Cottbus zum Endspiel um den Klassenerhalt.

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