DFB-Pokal: Holstein Kiel – BTSV Eintracht

Mit dem Bus machte sich die aktive FanSzene am frühen Nachmittag auf den Weg nach Kiel zur ersten Runde des DFB-Pokals. Für unsere Mannschaft scheinbar ein traditionell bedingt schwieriges Los gegen einen Zweitliga-Aufsteiger, jedoch rechnete man sich trotz der vergangenen Jahre auf der Hinfahrt noch gute Chance aus.

In Kiel angekommen wunderte man sich über das enorme Aufgebot an Polizei, welche sogar einen Wasserwerfer aufgefahren hatten. Unverständlich bei einem Spiel, dass keinerlei Brisanz bietet und medial aufgebauscht werden kann sowie zusätzlich die Staatskasse belastet.

Die Hoffnung auf ein „Weiterkommen“ schwand nach Spielbeginn jedoch recht schnell. Einziger Lichtblick war das 0:1 für unsere Blau-Gelben zu Beginn der zweiten HZ. Kiel wusste dies jedoch innerhalb von 6 Minuten zu einem 2:1 zu drehen, was auch das Endergebnis darstellen sollte.

Nach Spielende machte man sich, für Braunschweiger Verhältnisse doch ungewöhnlich deutlich Luft, als die Mannschaft sich für unsere Untersützung bedanken wollte und abgewiesen wurde. Es ist eben entscheidend, wie man verliert und wir hatten nicht das Gefühl, dass unsere Löwen genug Biss hatten um das Spiel um jeden Preis auch nach Hause bringen zu wollen. So erwartet uns der Pokalsieg dann doch erst 2019.

Anschließend wurde abseits des Gästeparkplatzes noch einige Zeit mit der in dieser Saison ungewöhnlich großen Sektion Stadionverbot gefeiert. Wenn es sonst nichts zu feiern gibt, feiern wir uns halt selber und zeigen, dass Braunschweig auch in schwierigen Situationen fest zusammen steht.