1. FC Nürnberg – BTSV Eintracht

Wenn es zum Glubb geht, waren die Fahrten in den letzten Jahren immer recht speziell, doch was uns in diesem Jahr erwartete, damit hatte wohl niemand gerechnet.  Die zivilisierteste Bushinfahrt in der Geschichte der Eintracht-Fans war für das Busfahrer-Trio schon zu viel und so wurde man doch tatsächlich in Nürnberg vor die Tür gesetzt und der Bus machte sich schon vor Spielbeginn ohne uns auf den Heimweg. Zumindest für das Spiel schien dies die Motivation noch zu steigern und so gab es zumindest in Durchgang eins den wohl stärksten Auswärtssupport in dieser Saison. Halbzeit zwei, wie auf dem Spielfeld mit viel Licht und Schatten. Die Heimseite konnte bei weitem nicht so überzeugen wie bei den Auftritten in den vergangenen Spielzeiten.

Nach dem Spiel ging es dann an die Planung für die Rückreise. Zu mindestens die Arbeiter konnten in Autos und 9er untergebracht werden und so ging es für ca. 40 Leute mit dem Wochenendticket in Richtung Heimat. Erste Station Würzburg, 4 Stunden Aufenthalt, die Anwohner und Kneipen waren begeistert. Um 5 Uhr weiter nach Schweinfurt, Erfurt, Nordhausen, Herzberg und gegen 12 Uhr fuhr man endlich in die Löwenstadt ein. Schluss war dann aber noch lange nicht. Die Bundespolizei nahm uns am Gleis schon in Empfang, Personalien und Taschenkontrolle. Pure Schikane, knapp zwei weitere Stunden in der Kälte, erst recht wenn man bedenkt, dass man während der Fahrt bereits abfotografiert und kontrolliert wurde. 28 Stunden unterwegs, das Beste draus gemacht und um eine Geschichte reicher, die man in Jahren noch erzählen wird.